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Artenschutz in und um Schutzgebiete

 

Fledermausschutz

bild
Lupe
Großes Mausohr / Copyright: C. Robiller/Naturlichter.de

FFH-Gebiete: „Laubwälder und Klippen-bereiche im Selter, Hils und Greener Wald“
Naturschutzgebiete: „Laubwälder im Hils“ und „Selterklippen“

Eines der wesentlichen Schutzziele für diese Schutz-gebiete ist die Bestanderhaltung als Jagdgebiet für die größte Fledermausart in Deutschland, das „Große Mausohr“ (Myotis myotis), auch außerhalb dieser Schutzgebiete streng geschützt.

Der Lebensraum des Großen Mausohres erstreckt sich vor allem im offenen Gelände, wie Wiesen, Felder und offenes Waldland. Die Jagdgebiete befinden sich vor-zugsweise in alten Laubwaldbeständen.
Fledermäuse sind in der Regel nachtaktive Tiere. Laufkäfer im Wald bilden das Grundnahrungsmittel für Mausohren.

Fledermäuse sind wie ein Qualitätssiegel für eine Gegend. Je belassener die Natur ist, je mehr alte, hohle Bäume und Höhlen als Unterschlupf für Fledermäuse bereitstehen und je weniger Pestizide in der Landwirtschaft zum Einsatz kommen, desto wohler fühlen sich die kleinen Säuger. Und je mehr Fledermäuse umherfliegen, desto weniger müssen Bauern Pestizide verwenden, denn eine einzige Fledermaus kann in einer Nacht mehrere Tausend Insekten verschlingen.

Bei ihrer Jagd fliegen die Mausohren dicht über dem Erdboden (sic!) und suchen nach flugunfähigen Laufkäfern. Ihre Beutetiere hören sie am Rascheln im Laub. Sie orientieren sie sich hier durch ihr eigenes Echolotsystem. Bei dem Flug von den Rastplätzen zu den Plätzen der Nahrungsaufnahme orientieren sie sich mithilfe des Magnetfelds der Erde.

Wissenschaftliche Untersuchungen, ob in der Betriebsphase durch das zusätzliche Magnetfeld der HGÜ-Leitung eine Behinderung und/oder Gefährdung der Orientierung dieser und anderer zu schützenden Tierarten gegeben ist, liegen offenbar bisher noch nicht vor.

Es kann also nicht ausgeschlossen werden, dass das Magnetfeld der HGÜ-Leitung das natürliche Magnetfeld der Erde derart verändert, dass es zu einer Vertreibung der Fledermäuse aus dem Schutzgebiet kommt.

Im Laufe der Evolution haben sich Fledermäuse in Bezug auf ihre Nahrung und ihre Umgebung dermaßen spezialisiert, dass sie selbst bei der kleinsten Störung ihre Quartiere verlassen. Für die sonst ortstreuen Fledermäuse stellt der Quartierswechsel einen ungeheuren Energieaufwand dar. Müssen sie mehrere Male innerhalb kürzester Zeit wechseln, führt dies zum Tod einer ganzen Kolonie.

vgl. 3.1 unserer Anträge für die Antragskonferenz am 13.06.2017

 

 

 

 

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Letztes Update dieser Seite: November 2017.