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Energiekonzept für Delligsen

 

Zur Situation

Nach Abschluss des Raumordnungsverfahrens sind drei Trassenvarianten geeignet: 2, 3 und 4,
keine dieser drei Varianten ist ungeeignet.

Die Trassenvariante 2/3 enthält aus Sicht der Planungsbehörde offenbar die geringste Zahl an Konflikten.

Gegen die Trassenvariante 4 spricht darüber hinaus:

  • längste Trasse
  • Erdkabelabschnitt von ca. 9 km Länge

Nun folgt für die „raumverträglichste“ Trasse (Trassenvariante 2/3) das Planfeststellungsverfahren,
d. h. der genaue Verlauf der Leitung und der genaue Standort für jeden Masten wird festgelegt.

 

Perspektiven für Delligsen

Was bedeutet das für Delligsen und unsere Bürgerinitiative?

Entweder
Die Trasse 2/3 wird gebaut, wie in der Raumordnungs- und in der Planfeststellung vorgesehen.
Anschließend wird dann auch die 220 kV Leitung - mitten durch Delligsen - voraussichtlich etwa 2017 abgebaut.
Das wäre dann ein Erfolg für Delligsen (und für uns).

Oder
Die Trasse 2/3 erweist sich nach dem nächsten Verfahrensschritt (Planfeststellungsverfahren) als nicht machbar
- durch Einsicht oder durch Gericht.
Dann werden die Karten neu gemischt.
Die Trasse 4 stünde als eine der möglichen Varianten wieder neu zur Diskussion - mit höherer Priorität.

Außerdem:
Nach Fukushima und im Zuge des beschleunigten Atomausstiegs („Energiewende“) sollen noch bis zu 4.000 km Höchstspannungsverbindungen errichtet werden, dem Vernehmen nach vorrangig (zu 80 %) auf den bisherigen 220 kV-Strecken.
Die Streckenführung ist noch unbekannt. Voraussetzung für das Gelingen der Energiewende ist der beschleunigte Ausbau.

 

Daher hat der Vorstand beschlossen, sich einstweilen mit dem Thema

„Selbstversorgung mit Energie“

zu befassen.

Die Einspar- und Effizienzpotenziale sollen erschlossen werden und die Energieversorgung soll möglichst vollständig auf erneuerbare Energien umgestellt werden.

Das neue Konzept soll Vorschläge zur Senkung des Energieverbrauchs - beispielsweise durch Vorgaben für energiesparende Bauweisen - enthalten. Außerdem sollen Bauherren über eine umfassende Beratung informiert werden, wie weniger Energieverbrauch finanziell gefördert werden kann.

Enthalten sollte das Konzept auch Ideen für eine lokale Energieerzeugung und eine diesbezügliche Zusammenarbeit mit regionalen Versorgungsunternehmen oder einer (eigenen) Energiegenossenschaft.

Eine nachhaltige ("enkeltaugliche") Energieerzeugung muss zukünftig möglichst lokal und dezentral erfolgen.

Wir sind uns als Bürgerinitiative im Klaren, dass ein derartiger Umbau in Delligsen nur mit Beteiligung aller wichtigen Interessensgruppen gelingen kann. Daher plädieren wir für einen moderierten runden Tisch mit allen Protagonisten sowie eine aktive Beteiligung am Klimaschutzkonzept des Landkreises Holzminden.

Auch damit könnten wir einen Beitrag zur Verringerung der notwendigen Megatrassen leisten.

Klimaschutzkonzept des Landkreises Holzminden

 

 

Verantwortlichkeit (Impressum): Heinz-Jürgen Siegel E-Mail, 1. Vorsitzender, Delligsen, Niedersachsen
Copyright 2014 (Impressum)
Letztes Update dieser Seite: August 2014.