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Gesundheit

 

Beim Transport der elektrischen Energie treten in der Umgebung der Leitungen (auch und besonders bei Höchstspannungsleitungen) elektrische und magnetische Felder auf. Mit zunehmender Entfernung von diesen Leitungen verringert sich grundsätzlich die Stärke, sowohl der elektrischen als auch der magnetischen Felder.

Die vielfältigen elektrischen und magnetischen Felder in unserer Umwelt werden oft als "Elektrosmog" bezeichnet und in Verbindung mit Unwohlsein, Schlaflosigkeit, Allergien, Alzheimer oder sogar Krebs gebracht.

Elektrische Felder sind gut abzuschirmen. So können Hauswände elektrische Felder, die von außen wirken, um mehr als 90 Prozent abschwächen. Im Gegensatz dazu sind Magnetfelder nur mit großem Aufwand abzuschirmen.

Seit Januar 1997 gilt die 26. Verordnung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes (26. BImSchV).
Darin sind Grenzwerte für die Stärke der elektrischen und magnetischen Felder in der Umgebung von ortsfesten Anlagen (z.B. Hochspannungsleitungen oder Trafostationen) festgelegt.

Das Bundesumweltministerium (BMU) beabsichtigt zurzeit, diese Verordnung zu novellieren,
vgl. Nachricht vom 16.11.2012.

Die "BioInitiative Working Group", eine Gruppe von kritischen Wissenschaftlern aus Europa und den USA,
und auch die Schweiz empfehlen deutlich höhere Grenzwerte (1):

vgl. Schweizer Bundesamt für Umwelt (BAFU)
Ausbreitung der Strahlung bei Freileitungen

 

Grenzwerte für 50 Hz-Magnetfelder

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Dr. H-Peter Neitzke, ECOLOG-Institut für sozial-ökologische Forschung und Bildung gGmbH, Hannover, empfiehlt nach dem Grenzwert der "BioInitative Working Group" folgende Abstandswerte (1):

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Insbesondere das Risikopotential auf Mensch und Umwelt von lang anhaltend einwirkenden Feldern (wie z.B. bei Höchstspannungsleitungen) ist wissenschaftlich immer noch umstritten. Einen kleinen Überblick über die gegenwärtige Forschungslage ergibt die folgende Tabelle (1):

bild

Lesehilfe zu vorstehender Tabelle:"Bei einem Grenzwert von 0,3 µT ist bei Kindern Leukämie mit erhöhter Wahrscheinlichkeit aufgetreten."

 

Vorsorgemaßnahme

Angesichts der weithin bestehenden wissenschaftlichen Unsicherheiten über mögliche gesundheitliche Auswirkungen dauerhaft einwirkender schwacher niederfrequenter Felder empfiehlt das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) als allgemeine Vorsorgemaßnahme (3):

bild

 

(1) Dr. H.-Peter Neitzke bei einer Vortragsveranstaltung am 07.04.2010 in Delligsen
Gesundheitsrisiken durch niederfrequente elektrische und magnetische Felder
(2) Feldstärke, die von einer Anlage (z. B. Hochspannungsleitung oder Trafostation) ausgeht
(3) "Strahlenthemen", Broschüre des Bundesamts für Strahlenschutz (BfS), Salzgitter, Mai 2012

sowie:
Homepage des Bundesamtes für Strahlenschutz / Netzausbau
ECOLOG Institut, EMF-Handbuch, Elektromagnetische Felder: Quellen, Risiken, Schutz, Hannover 2006,
Kapitel 2: Risiken elektromagnetischer Felder

 

Verantwortlichkeit (Impressum): Heinz-Jürgen Siegel E-Mail, 1. Vorsitzender, Delligsen, Niedersachsen
Copyright 2014 (Impressum)
Letztes Update dieser Seite: Mai 2014.