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Neue Unterlagen von Transpower

Nachricht vom 04.11.2010

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Erdkabel um Delligsen?

bild
Lupe
Machbarkeitsstudie 2010, TenneT/ERM

TenneT "Transpower" musste nachlegen.

Auf Verlangen des Ministeriums hat TenneT nun die Planungen für Teil-Erdverkabelung vorgelegt.

Damit kommen Ministerium und Netzbetreiber den vielen Forderungen der Bürgerinnen und Bürger zwar scheinbar entgegen, aber sie bewegen sich in die falsche Richtung. Untersucht werden relativ kurze Strecken (insgesamt ca. 16 km von 180 km Gesamtlänge).
Die Planungen basieren nach wie vor auf der Drehstromtechnik, die erhebliche Nachteile in sich birgt:

  • relativ hohe Strahlung auf dem Boden über der Trassenachse,
  • relativ hohe Erwärmung des Bodens über der Trassenachse,
  • Schneisenbreite etwa 45 m während der Bauphase und 15,50 m im Betrieb.

Die nun vorgelegte Machbarkeitsstudie für Teilerdverkabelungen in Drehstromtechnik sieht im Bereich des möglichen Teilverkabe-lungsabschnitts Delligsen „keine Sachverhalte, bei denen eine mögliche Teilverkabelung sehr hohe Konflikte mit den Umweltschutzgü-tern oder sonstigen Raumnutzungen verursachen könnte.“

Nach unsere Auffassung weist sie nach erster Durchsicht jedoch erhebliche Mängel auf:

  • die 1998 entdeckte Mathildenhöhle (Gesamtlänge über 300 m) am Engpass Ammensen - Varrigsen, die zu den 20 längsten Gipshöhlen in Deutschland gehört und wahrscheinlich die einzige Juragipshöhle Europas ist, wird immer noch nicht berücksichtigt,
  • die Trassenfestlegung auf Ortsebene mit den wegen des Erdkabels notwendigen Trassenverschiebungen wird nur ungefähr angedeutet,
  • Delligsen wird nach wie vor in seinen Planungsmöglichkeiten enorm eingeengt,
  • eine Abwägung in Bezug auf Trassenwahl und Finanzen (Effizienz!?) wird nicht vorgelegt.

Eine Presserklärung ist an die Presse weitergegeben worden.

 

 

 

 

Verantwortlichkeit (Impressum): Heinz-Jürgen Siegel E-Mail, 1. Vorsitzender, Delligsen, Niedersachsen
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Letztes Update dieser Seite: Februar 2011.