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Stellungnahme verabschiedet

Nachricht vom 17.12.2010

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Machbarkeitsstudie abgelehnt

Der Vorstand der BI Delligsen hat sich intensiv mit der "Machbarkeitsstudie" (Band F: Ergänzende Unterlage - Untersuchung der Machbarkeit möglicher Teilerdverkabelungen in Ilsede, Delligsen und Göttingen) befasst und ihre Stellungnahme am 16.12.2010 in der Vorstandssitzung abschließend bearbeitet und beschlossen.

Wir lehnen die ergänzende Vorlage zur Untersuchung der Machbarkeit einer möglicher Teilerdverkabelung in Ilsede, Delligsen und Göttingen für den Raum Delligsen ab:

  • Die Bürgerinnen und Bürger wurden über die vorgelegten Papiere hinaus nicht informiert bzw. sind nicht in ein Gespräch über die Machbarkeit einer Teilverkabelung einbezogen worden.
  • Obwohl keine hinreichenden Erfahrungen vorliegen, wird die Machbarkeit ausgleichender Maßnahmen - ohne erkennbar abzuwägen - überoptimistisch angenommen.
  • Die genaue Trassenfestlegung auf Ortsebene mit den wegen des Erdkabels notwendigen Trassenverschiebungen wird nur ungefähr angedeutet.
  • Eine Abwägung in Bezug auf Trassenwahl und Finanzen (Effizienz!?) wird nicht vorgelegt.
  • Delligsen wird nach wie vor in seinen Planungsmöglichkeiten enorm eingeengt.
  • Die Folgen für die ökologischen Systeme und die landwirtschaftliche Nutzung werden nicht hinreichend gewürdigt.
  • Die 1998 entdeckte Mathildenhöhle (Gesamtlänge über 300 m) am Engpass Ammensen - Varrigsen, die zu den 20 längsten Gipshöhlen in Deutschland gehört und wahrscheinlich die einzige Juragipshöhle Europas ist, ist immer noch nicht berücksichtigt worden.

Zusammenfassend stellen wir fest, dass die Trassenvariante 4 für die Höchstspannungsverbindung Wahle - Mecklar nach wie vor nicht nur die am wenigsten effiziente und weniger geeignete Streckenführung ist, sondern aufgrund der von uns dargestellten Hinweise und Einsprüche erscheint uns die Trassenführung der Variante 4 im Bereich Delligsen als nicht geeignet.

Die bereits in den Planunterlagen festgestellte geringe Gesamteffizienz dieser Trassenvariante würde sich des weiteren, bedingt durch die Teilerdverkabelung in geologisch und ökologisch besonders schwieriger Situation an dem Engpass Ammensen - Varrigsen („Mathildenhöhle“), durch einen besonders hohen Aufwand zusätzlich verschlechtern.

Wir verweisen daher auf unsere Anregungen 1 und 2, zu prüfen, ob die Verlegung eines (HGÜ-)Erdkabels als Pilotprojekt auf optimierter, neuer Trasse entlang vorhandener Verkehrsinfrastruktur - wie sie durch verschiedene Autobahnen und den Mittellandkanal bereits vorgegeben ist - zur Erprobung dieser innovativen Technologie schneller zu verwirklichen ist, weil sie eher auf Zukunft gerichtet ist, auf mehr Akzeptanz trifft und geringere Umwelteingriffe mit sich führt.

 

 

 

 

Verantwortlichkeit (Impressum): Heinz-Jürgen Siegel E-Mail, 1. Vorsitzender, Delligsen, Niedersachsen
Copyright 2014 (Impressum)
Letztes Update dieser Seite: August 2012.