Kontakt | Impressum | Sitemap 

NACHRICHTEN
04.12.2017: Wahle-Mecklar: Planfeststellung [Mehr]
03.12.2017: Untersuchungsrahmen veröffentlicht [Mehr]
01.06.2017: Anträge zum Untersuchungsrahmen [Mehr]
25.04.2017: Anträge zur Bundesfachplanung [Mehr]
11.04.2017: Bericht über JHV 2017 [Mehr]
09.03.2017: Die Kuh ist noch nicht vom Eis... [Mehr]
   

Hilfe Suchen

Suchen Sie bitte etwas mit lediglich einem oder mit sehr wenig (2 oder 3) Wörtern. Ein Wort kann vollständig buchstabiert werden oder es kann mit nur den ersten Buchstaben eingegeben werden. Falls lediglich einige Buchstaben, wird das Suchergebnis bestehen aus allen Ergebnissen mit Wörtern in welchen diese Reihenfolge von Buchstaben vorhanden ist.

Mehr Akzeptanz möglich

Nachricht vom 05.01.2012

Zu allen Nachrichten

 

Masterarbeit untersucht Bedingungen

Antina SANDER hat in ihrer Masterarbeit in der Lund University untersucht

  • "1. Wie sollte Öffentlichkeitsbeteiligung in der Zukunft gehandhabt werden, um Akzeptanz und
    Legitimität zu fördern, ohne Genehmigungsverfahren unnötig zu verlangsamen?

  • 2. Welche (neuen) Organisationen/Akteure und Rollen sind entscheidend, um das obige Ziel zu
    erreichen?"

Antina SANDER, IIIEE Lund University, September 2011
„From ‚Decide, Announce, Defend‘ to ‚Announce, Discuss, Decide‘?“

In dieser Arbeit kommt sie zu folgenden Ergebnissen:

  • Die Regierung muss eine klarere Strategie hin zu einer neuen Energielandschaft erarbeiten und
    sicherstellen, dass Gesetze diese Strategie sauber reflektieren. Hierdurch wird der
    Netzausbaubedarf an sich untermauert, das Wo und Wie verschiedener Umsetzungsalternativen
    wird bestätigt und weitere Alternativen werden legal ermöglicht.
  • Die Bundesnetzagentur muss transparent machen, wie die Energieziele der Regierung die
    jeweiligen Genehmigungsentscheide beeinflussen. Sie muss weiterhin Wege suchen, um
    Entscheidungen ‚von oben’ durch eine kooperative Suche nach Kompromissen zu ersetzen.
    Kommunikationsunterstützung von großen Umweltschutzgruppen wird als notwendig
    erachtet, um für den Netzausbau zu werben und zu erklären, warum dieser für die Energiewende
    essentiell ist.
  • Übertragungsnetzbetreiber müssen ihre Rolle als Dienstleister für die Regierung und
    Zivilgesellschaft voll annehmen, aktiv darauf hinwirken, Informationsbedürfnisse zu erfüllen, und
    Tests und Standardisierung von weniger ‚aufdringlichen’ Technologien fördern.
  • Bürgerinitiativen müssen als gleichwertige Verhandlungspartner angenommen werden. Sie
    müssen darüber hinaus die Rolle eines konstruktiven Diskussionspartners annehmen.
  • Um Vertrauensmangel zu überwinden, wird der systematische Einbezug neutraler Experten
    empfohlen, die Informationen, auf denen Genehmigungsentscheidungen basieren, bestätigen.
  • Die Ausbildung von Bürgeranwälten kann der breiten Bevölkerung helfen, ihre Rolle und
    Chancen auf Einflussnahme leichter zu verstehen. Bürgeranwälte können somit ein wichtiger
    Katalysator für erfolgreiche Öffentlichkeitsbeteiligung werden.
  • Eine Arbeitsgruppe Information und Dialog muss die verschiedenen Informationsbedürfnisse
    bestimmen und geeignete Formate finden, um diese Informationen glaubwürdig an die
    Bevölkerung zu übermitteln.
  • Neutrale Moderatoren/Mediatoren ermöglichen einen laufenden Dialog, der den Austausch
    von Informationen und Standpunkten unterstützt und Raum für das Beilegen von Streitigkeiten
    schafft.

Vgl. dazu auch

Unsere Forderungen

deutschsprachige Zusammenfassung der Masterarbeit

 

 

 

 

Verantwortlichkeit (Impressum): Heinz-Jürgen Siegel E-Mail, 1. Vorsitzender, Delligsen, Niedersachsen
Copyright 2014 (Impressum)
Letztes Update dieser Seite: Januar 2012.