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Entwurf: Szenariorahmen für 2013

Nachricht vom 23.07.2012

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BNetzA legt Entwurf der ÜNB vor

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Werte der Szenariorahmen für die Netzentwicklungspläne 2012/2013

Der Netzentwicklungsplan Strom 2012 (NEP Strom 2012), in den die Daten des Szenariorahmen 2011 (SR 2011) eingeflossen sind, befindet sich noch im Konsultationsverfahren (vgl. unsere Nachrichten vom
04.06.2012 und 02.07.2012).

Da legt die Bundesnetzagentur (BNetzA) nun bereits den Entwurf der Übertragungsnetzbetreiber (ÜNB) des SR 2012 vor.

Der Entwurf des SR 2012 beschreibt, wie sich nach Vorstellung der ÜNB wahrscheinlich die installierten Kapazitäten der erneuerbaren Energien und der konventionellen Kraftwerke sowie der Stromverbrauch bis zu den Jahren 2023 bzw. 2033 entwickeln werden und soll Grundlage für den Netzentwicklungsplan Strom 2013 werden.

Nach Darstellung der BNetzA wurde im Vergleich zum vergangenen Jahr eine umfangreichere Datenbasis einbezogen, besonders im Bereich der konventio-nellen Kraftwerke. "Insbesondere konnten nun in großer Anzahl dezentrale Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen mit geringer Leistung erfasst werden." Insgesamt gehe die installierte Leistung konventioneller Kraftwerke in allen drei Szenarien zurück. Die Szenariorahmen stünden am Anfang des Prozesses zur Ermittlung des notwendigen Netzausbausbedarfs. Eine Beteiligung bereits in diesem Prozessschritt sei damit ein Beitrag zur Energiewende.

 

Nachtrag vom 05.08.2012

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SR 2011 vs Entwurf des SR 2012 der ÜNB

Nach erster Durchsicht bestätigt sich die Kritik der Deutschen Umwelthilfe e. V. am Entwurf der ÜNB für den NEP Strom 2012 (die ÜNB folgten der Maxime 'so viel Netzausbau wie möglich' statt 'so viel Ausbau wie nötig').
Download der Stellungnahme der DUH e. V.
zum Netzentwicklungsplan Strom 2012

Auch beim SR 2012 (Entwurf der Übertragungsnetz-betreiber!) werden die Kraftwerkskapazitäten in dem Ausmaß erwartet, dass am Ende ein hoher Bedarf an Übertragungsnetz-Leitungen gerechtfertigt erscheint:

  • Obwohl der Bedarf an el. Energie bis 2033 als gleichbleibend eingeschätzt wird, wird in dem Entwurf des SR 2012 eingeplant, dass die Summe der Erzeugungskapazitäten auf das 1,6-fache ansteigt.

  • Der Anstieg ist im Wesentlichen bei den Erneuerbaren Energien (EE) zu verzeichnen, die konventionellen Erzeugerkapazitäten nehmen dagegen nur unwesentlich ab
    (siehe unseren Vergleich der Kraftwerk-Kapazitäten: Summe der konventionell erzeugte Energie vs Erneuerbare Energie).
    Grafik zum Download

  • Der Anstieg des Ausbaus der EE in den Referenzjahren von 2010 auf 2011 findet sich in der Entwicklung der Szenarien von 2022 auf 2023 und von 2032 auf 2033 nicht wieder.

  • Mögliche technologische Entwicklungen, wie z. B. die Erweiterung der Speicherkapazitäten, werden in den Szenariorahmen selbst bis zum Jahr 2033 nicht berücksichtigt.

Alle Interessierten, ob als Privatperson oder als Vertreter einer Organisation, werden zur Stellungnahme bis zum 30.08.2012 aufgerufen.

Weitere Hinweise zum Konsultationsverfahren finden Sie auf der Homepage der Bundesnetzagentur

 

Ergänzung vom 29.08.2012

Stellungnahme der BI Delligsen

 

 

Verantwortlichkeit (Impressum): Heinz-Jürgen Siegel E-Mail, 1. Vorsitzender, Delligsen, Niedersachsen
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Letztes Update dieser Seite: August 2012.