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Jahreshauptversammlung - Bericht

Nachricht vom 17.03.2013

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Delligser Hilsmulde noch immer gefährdet

Neue Kassenführerin gewählt – Klimaschutzkonzept bald auch für Delligsen

Der Vorstand der Bürgerinitiative hatte beschlossen, sich in der nächsten Zeit auch mit Fragen der Energieeinsparung und mit dem Klimaschutz zu befassen. Dementsprechend stellte Dipl.-Ing. Arch. Hans-Georg Fellner zu Beginn im öffentlichen Teil der Jahreshauptversammlung, als Energieberater der Verbraucherberatung, viele nützliche Tipps zur Einsparung von Strom und Energie im privaten Haushalt vor.

Im weiteren Verlauf berichtete der Vorsitzende Heinz-Jürgen Siegel aus der Arbeit der BI des vergangenen Jahres. Aufgrund der guten Vernetzung mit den anderen Bürgerinitiativen in der Region und dem Beitritt zum „Forum Netzintegration Erneuerbare Energien“, das von der Deutschen Umwelthilfe e. V. moderiert wird, sei die BI in Delligsen gut aufgestellt. Die Mitarbeit des Vorsitzenden im Steuerkreis dieses Forums verschafft der BI die Möglichkeit, an wichtige Informationen heranzukommen und auftretende Probleme mit kompetenten Ansprechpartnern zu erörtern.

Zurzeit werden im Bundestag mit dem Bundesbedarfsplangesetz (BBPlG) nach dem beschleunigten Ausstieg aus der Atomenergie entscheidende Weichenstellungen für die Zukunft der Stromversorgung und damit auch für die Neugestaltung der Energienetze entschieden. Im Korridor „C“ (von Hamburg bis Süddeutschland) seien zwei oder drei große Überlandleitungen in HGÜ geplant. Die Planung der konkreten Trassenführung soll noch in diesem Jahr erfolgen. Nach Entscheidung der Bundesregierung soll nur für eine dieser Leitungen eine Teil-Erdverkabelung möglich sein, für die anderen Leitungen gelten die Abstandsregelungen nach dem nds. Erdkabelgesetz bzw. dem EnLAG (Energieleitungsausbaugesetz) nicht.

Im Bereich des Leineberglands wird der Trassenverlauf in dem gleichen Planungsraum gesucht werden, wie seinerzeit die Trasse „Wahle – Mecklar“. Solange die 220 kV-Leitung, die aus dem Jahre 1929 stammt, mitten durch Delligsen geführt wird und immer noch steht, haben wir ein Risikopotenzial vor Ort. „Wo eine Leitung steht, kann schnell eine zweite dazu kommen“, warnte Siegel in diesem Zusammenhang.

Auch im Planfeststellungsverfahren „Wahle – Mecklar“ habe sich eine überraschende Wende ergeben: Wegen der Konflikte um Bad Gandersheim / Kreiensen sollte nach Raumordnungsbeschluss geprüft werden, ob durch eine Querspange von Heckenbeck über Naensen nach Einbeck und von dort weiter nach Süden eine Entlastung möglich ist.

TenneT TSO GmbH habe vorgeschlagen, mit einer Trassenführung über Erzhausen dem Verlauf der alten 220 kV-Anschlussleitung des Pumpspeicherwerkes zwischen Stroit und Ammensen zu folgen und nördlich von Einbeck an die ursprünglich geplante Trasse zum Umspannwerk Hardegsen anzuschließen. Das steht im Widerspruch zu den Überlegungen, die im Landkreis Northeim angestellt worden sind. Auch Siegel sah aus planerischen (mehr Freiheitsgrade bei Standortwahl des Übergangsbauwerks bei Erzhausen) und ökologischen Gesichtspunkten (Selter-Querung und Hils-Berührung) sowie aus Anwohnerinteressen (vor allem in Erzhausen und Stroit) heraus Vorteile in den Planungsüberlegungen des Landkreises (vgl. "Runder Tisch").

Der Vorsitzende zeigte sich erfreut, dass am 24.04.2013 in der Ratssitzung mit dem Start für ein Energie-(bzw. Klima-)schutzkonzept eine Forderung der Bürgerinitiative in Angriff genommen wird. Er wünschte sich für die Bürgerinitiative, dass es dem Rat des Fleckens gelingen möge, ein bürgernahes und allseitig unterstütztes KlimaschutzProjekt zu entwickeln, in dem die Nutzung erneuerbarer Energien aktiv und umfassend gefördert und verbessert wird.

Siegel dankte allen Vorstandsmitgliedern für die Zusammenarbeit und Bürgermeister Dirk Knackstedt für seine stete Gesprächsbereit-schaft aller Anliegen, die die Bürgerinitiative an die Gemeinde herangetragen habe. Dieser gab den Dank zurück, hob das Engagement der Bürgerinitiative hervor und beantragte die Entlastung des Vorstandes für die Arbeit des vergangenen Jahres, die auch einstimmig gewährt wurde.

Bei den Vorstandswahlen folgte die Versammlung einstimmig dem Vorschlag des Vorstandes. Neu als Kassenführerin wurden Ulrike Reschke und als Beisitzerin Iris Springmann in den 19-köpfigen Vorstand gewählt.

vgl. auch den tabellarischen Bericht über die Vorstandstätigkeit

 

 

 

 

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