Kontakt | Impressum | Sitemap 

NACHRICHTEN
01.06.2017: Anträge zum Untersuchungsrahmen [Mehr]
25.04.2017: Anträge zur Bundesfachplanung [Mehr]
11.04.2017: Bericht über JHV 2017 [Mehr]
09.03.2017: Die Kuh ist noch nicht vom Eis... [Mehr]
26.02.2017: Boden ist ein wertvolles Gut... [Mehr]
27.01.2017: Info-Veranstaltung [Mehr]
   

Hilfe Suchen

Suchen Sie bitte etwas mit lediglich einem oder mit sehr wenig (2 oder 3) Wörtern. Ein Wort kann vollständig buchstabiert werden oder es kann mit nur den ersten Buchstaben eingegeben werden. Falls lediglich einige Buchstaben, wird das Suchergebnis bestehen aus allen Ergebnissen mit Wörtern in welchen diese Reihenfolge von Buchstaben vorhanden ist.

Spekulationsobjekt Bürgerleitung

Nachricht vom 22.07.2013

Zu allen Nachrichten

 

Altmaiers "Bürger-Dividende" geht daneben

Von der Beteiligung an den neuen Stromtrassen mit der von Umweltminister Altmaier ins Leben gerufenen "Bürgerdividende" hat jetzt auch die Netzausgabe der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Werbeslogan: "Dahinter steckt immer ein kluger Kopf") in der Ausgabe vom 20.07.2013 gewarnt. "Damit werden Bürger in riskante Spekulationsgeschäfte gejagt."

Die Ratingagentur Standard & Poor’s vergab für diese Anleihen die Note „BB+“, die hochspekulative Anlagen kennzeichnet.
„Mit Ausfällen ist zu rechnen.“

Es sei nicht einmal gesichert, dass die Firma Tennet in Staatsbesitz bleibe. Derzeit diskutiere die niederländische Regierung, was alles an Tafelsilber verkauft werden könne, um die hohe Staatsverschuldung unter die EU-Defizitgrenze zu drücken. Ein Drittel der Tennet-Anteile müssten privatisiert werden, forderten Wirtschaftsverbände. In einem solchen Fall würde auch das Argument nicht mehr gelten, die Zeichner der „Bürgeranleihe“ müssten sich keine Sorgen machen, bei einer Pleite würden die Niederlande schon einspringen. Zumal die Anleihe dem Konzern schon jetzt das Recht einräume, die Höhe des Zinssatzes von fünf Prozent zu drücken oder die Zinszahlung ganz aufzuschieben, sollte das Geld gerade knapp sein. Es sei aber jetzt schon knapp. Im Norden Deutschlands habe Tennet immer wieder fertige Windparks nicht schnell ans Netz anschließen können, weil es an Kapital mangelte.

Darüberhinaus stellen die Übertragungsnetzbetreiber in einer Protokollerklärung zur finanziellen Beteiligung von Bürgerinnen und Bürger am Netzausbau auf Übertragungsnetzebene fest, dass "mit der Etablierung eines Instruments zur finanziellen Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern am Netzausbau ... für die Übertragungsnetzbetreiber Mehrkosten (entstehen). Die Übertragungsnetzbetreiber sehen die vollständige Anerkennung dieser Mehrkosten im Rahmen der Anreiz-und Netzentgeltregulierung als eine Voraussetzung dafür, dass sie dieses Instrument anbieten."

Das heißt:
Die Anlieger sollen den Übertragungsnetzbetreibern einen Kredit gewähren
- die Gebühren tragen die Gebührenzahler,
- die Rückzahlung des Kredits ist nicht gesichert.


Mehr im vollständigen Artikel von faz.net.de

vgl. auch Nachricht vom 07.12.2012 "PE: Altmaiers Anleihe"

 

 

 

 

Verantwortlichkeit (Impressum): Heinz-Jürgen Siegel E-Mail, 1. Vorsitzender, Delligsen, Niedersachsen
Copyright 2014 (Impressum)
Letztes Update dieser Seite: .