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TenneT plant HGÜ nach Süden

Nachricht vom 27.10.2013

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Korridor C wird konkret: SUED.LINK

Nach einer Pressemitteilung der TenneT TSO GmbH startet der Übertragungsnetzbetreiber gemeinsam mit TransnetBW/Stuttgart "Deutschlands größtes Energieinfrastrukturprojekt der Energiewende": eine über 800 Kilometer lange Gleichstromverbindung zwischen Schleswig-Holstein und Süddeutschland.

Nach Darstellung der TenneT soll die neue Verbindung ab 2022 "grünen Windstrom vom Norden ... nach Bayern und Baden-Württemberg transportieren".

Die Verbindungen von Wilster bei Hamburg nach Grafenrheinfeld bei Schweinfurt sowie die von Brunsbüttel nach Großgartach in Baden-Württemberg sind Teil des Bundesbedarfsplangesetzes (vgl. unsere Nachricht vom 27.07.2013).

Bei den HGÜ-Trassen nach Bundesbedarfsplan gelten im Allgemeinen die Regeln nach der Immissionsschutzverordnung (mit einer weiteren Ausnahme von Oberzier zur belgischen Grenze - ca. 30 km). Danach ist es neben einem allgemeinen Abstandsmaximierungs-gebot lediglich verboten, Wohngebäude direkt zu überspannen.

Das Bundesbedarfsplangesetz sieht allerdings auch vor, dass die Leitungsverbindungen Wilster - Grafenrheinfeld als Pilotprojektstrecke "auf technisch und wirtschaftlich effizienten Strecken" als Erdkabel errichtet werden können. Zur Wohnbebauung gelten auf dieser Pilotprojektstrecke die gleichen Abstandsregeln nach EnLAG, wie auch für die Trasse "Wahle - Mecklar".

Darüber steht jedoch nichts in der Pressemitteilung.

Im Übrigen setzen TenneT und TransnetBW nach Darstellung in der Pressemitteilung "auf eine transparente Beteiligung der Öffentlichkeit und integrieren eine gelebte Dialogkultur in die gesamte Projektentwicklung". Noch vor der formalen Antragsstellung bei der Bundesnetz-agentur wollen TenneT und TransnetBW "mögliche Korridore mit der breiten Öffentlichkeit diskutieren".

Wir finden, über die Möglichkeit der Teil-Erdverkabelung hätte TenneT schon in der Start-Presseerklärung informieren können - sonst kann schon vor Beginn der Gespräche mit der breiten Öffentlichkeit über mögliche Korridore der Verdacht aufkommen, dass wesentliche Bestimmungen unter der Decke gehalten werden, keine gute Voraussetzung für eine "gelebte Dialogkultur".

Den gesamten Text der Presseerklärung lesen Sie
hier

 

 

 

 

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