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Sued.Link Bürgerbeteiligung

Nachricht vom 18.09.2014

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Auswertung durch TenneT

Nach Darstellung der beiden Übertragungsnetzbetreiber TenneT und TransnetBW suchen sie das Gespräch mit den Bürgerinnen und Bürgern und sehen dies als Chance, zu bestmöglichen Lösungen zu kommen. Der vorgeschlagene Trassenkorridor wurde daher im Internet veröffentlicht. In den Infomärkten erhielten Interessierte die Möglichkeit, ohne gesetzliche Vorgaben vor Beginn der Bundesfachplanung auf den weiteren Planungsprozess Einfluss zu nehmen.

Nach TenneT sind während der Infomärkte zum Sued.Link-Projekt im Frühjahr 2014 über 2.500 Stellungnahmen eingegangen. TenneT hat sie ausgewertet. Die Ergebnisse werden jetzt auf mehreren Informationsveranstaltungen vorgestellt.

Die Veranstaltungen in unserer Region:

  • 02.10.2014, 17-20 Uhr, Residenz Stadthalle Höxter, Wallstr. 15, 37671 Höxter
  • 06.10.2014, 17-20 Uhr, Hannover Congress Centrum, Theodor-Heuss-Platz 1-3, 30175 Hannover
  • 08.10.2014, 17-20 Uhr, Altes Hallenbad, Hafenstr. 19, 31789 Hameln

Wer teilnehmen möchte, sollte sich formlos anmelden, unter: suedlink@tennet.eu

In diesen Veranstaltungen werden wir - hoffentlich - erkennen, ob und welche der vielen Einwendungen der Übertragungsnetzbetreiber aufgenommen und in der Trassenplanung verarbeitet hat.

Alternativ oder vorbereitend auf die Veranstaltungen können Sie die Ergebnisse des "Projekt-Dialogs" im Internet einsehen:
Sued.Link: Ergebnisse Projektdialog

Im Rahmen der Bundesfachplanung, wie auch im folgenden Planfeststellungsverfahren, bestehen weitere, gesetzlich geregelte Möglichkeiten für eine umfassende Beteiligung, sowohl von von Bürgerinnen und Bürgern als auch von Behörden, Vereinen und Verbänden.

Tennet will die Unterlagen zum Bau der umstrittenen Höchstspannungsleitung „Suedlink“ für die Bundesfachplanung (entspricht in etwa dem "Raumordnungsverfahren") bereits am 3. November 2014 bei der Bundesnetzagentur einreichen.

 

Weitere Planungen liegen bereits vor!

Bei den jetzt in der Diskussion stehenden 2 Leitungssystemen mit jeweils 1,3 GW Leistung und jeweils 500 000 V Spannung handelt es sich jedoch lediglich um eine erste Ausbaustufe für Sued.Link. Die ÜNB haben inzwischen die ersten Entwürfe für die Netzentwicklungspläne für 2024 (NEP 2014 und O-NEP 2014) erarbeitet. Nach ihren Darstellungen haben sie darin Anpassungen an die neuen politischen Zielsetzungen nach der letzten Wahl und der Regierungsbildung mit der "Großen Koalition" ("Schwarz-Rot") vorgenommen.

Im - noch nicht von der Bundesnetzagentur bestätigten - NEP 2014 sind von den ÜNBn jetzt für den Korridor C insgesamt 5 (fünf!) Leitungen mit jeweils 2 GW vorgesehen. Im bisher noch noch gültigen Bundesbedarfsplan, basierend auf NEP 2012, sind es "nur" die oben angeführten 2 Leitungen mit jeweils 1,3 GW.

Prof. Dr. Claudia Kemfert, DIW-Abteilungsleiterin der Abteilung Energie-Verkehr-Umwelt, stellte kürzlich bei den 4. Nordhessischen Energietagen fest, dass die Leitungen im Korridor C "Sued.Link" zum Ausgleich von (Wind-)Energieerzeugung im Norden und Energie-nutzung im Süden zwar erforderlich seien. Wenn allerdings der Kraftwerksausbau mit der klimaschädlichen Kohle zugunsten eines lastnahen Ausbaus mit erneuerbaren Energien verringert würde, könne auch der Netzausbau im Korridor C verringert werden.

Zur Entwicklung der Netzentwicklungspläne vgl. hier

 

 

 

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