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Vorrang für Erdkabel?

Nachricht vom 28.07.2015

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Wir warten auf die Gesetzesentwürfe

In einem „Eckpunktepapier für eine erfolgreiche Umsetzung der Energiewende“, wurden am 2. Juli 2015 bei einem "Klimagipfel" von CDU, CSU und SPD u. a. Regelungen zum „bürgerfreundlichen“ Netzausbau getroffen. Dabei wurde vereinbart, beim Ausbau des Stromnetzes verstärkt auf bestehende Trassen zu setzen und vorrangig Erdkabel zu verlegen. Die Energiewende sowie der Netzausbau seien nur realisierbar wenn die Bürgerinnen und Bürger diese Vorhaben mittragen würden.

Noch liegen konkrete Gesetzestexte nicht vor. Die Reaktionen waren jedoch – je nach Ausgangslage – oft total gegensätzlich:

  • wichtiger Schritt für den Erfolg der Energiewende
  • beschleunigt den Netzausbau wegen größerer Akzeptanz, Protest und Einsatz sowie die sachliche Überzeugungsarbeit haben bei den Bundespolitikern Wirkung gezeigt
  • Erfolg, weil Erdkabelsysteme in Hochspannungsgleichstromübertragungstechnik (HGÜ) verbunden mit der großen Landschafts- und Naturschutzverträglichkeit langfristig kostenneutral sind
  • die in dem Beschluss enthaltene Forderung „verstärkt auf bestehende Trassen zu setzen“ beinhaltet weiter eine unnötige Fokussierung auf die Verbindungen zwischen Ballungszentren und enthält daher viel Konfliktpotential
  • verteuert den Leitungsbau - sämtliche Kostenerhöhungen werden über die Netzentgelte auf die Stromkunden abgewälzt
  • verzögert den Leitungsbau, weil neu geplant werden muss und die dafür benötigten HGÜ-Kabel technisch noch am Anfang stehen
  • Eingriffe in den Boden und in die Grundstücke sind umfangreicher – mit weit reichenden ökologischen Folgen.

Bereits im Raumordnungsverfahren für die Höchstspannungsverbindung "Wahle-Mecklar" hat die BI Delligsen vor fast 5 Jahren zur möglichen Teil-Erdverkabelung dieser 380 kV-Trasse Stellung genommen.

vgl. unsere Stellungnahme vom 16.12.2010

Wir werden den weiteren Weg auch in der gegenwärtigen Phase kritisch beobachten und warten gespannt auf die Entwürfe der überarbeiteten Gesetze. Die bisher vorgestellten Pläne (z. B. für die sog. „Hauptschlagader der Energiewende“, den SUED.LINK),
die so gut wie keine Erdverkabelung vorsahen, müssen dann wohl vom Netzbetreiber TenneT TSO GmbH neu aufgestellt werden.

 

Nachtrag vom 04.08.2015

Inzwischen hat TenneT TSO GmbH reagiert und auf ihrer Website viele Seiten über die bisherige Planung der Trassen des SUED.LINK gelöscht.

 

 

 

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