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NACHRICHTEN
09.07.2019: Einwendungen der BI Delligsen [Mehr]
30.06.2019: Resolution des Gemeinderates [Mehr]
19.06.2019: Bilder vom Expertengespräch [Mehr]
08.05.2019: Süd.Link in Delligsen? [Mehr]
06.05.2019: Bericht über die JHV 2019 [Mehr]
04.05.2019: Auslage der Planungsunterlagen [Mehr]
   

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Bericht über die JHV 2019

Nachricht vom 06.05.2019

Zu allen Nachrichten

 

Der Vorsitzende Heinz-Jürgen Siegel begrüßt alle Anwesenden, darunter insbesondere den Bürgermeister des Fleckens Delligsen, Dirk Knackstedt, eine Kandidatin zur Landratswahl, Frau Behrens-Globisch, und einen Kandidaten zur Bürgermeisterwahl, Herrn Carsten Schillert, der seit 01.01.2019 auch Mitglied der Bürgerinitiative ist, sowie den langjährigen Mitstreiter aus Gerzen, Herrn Guido Franke. Von Frau MdL Sabine Tippelt, Mitglied des erweiterten Vorstandes, richtet er herzliche Grüße aus, sie sei aus Urlaubsgründen verhindert.

Im Mittelpunkt seines Jahresberichtes standen die Erläuterungen zum Planungsstand der beiden Höchstspannungsleitungen, die das Gebiet des Flecken Delligsen berühren bzw. nach aktuellem Planungsstand berühren sollen.

  • WAHLE – MECKLAR:
    Die 380.000 V Dreh-/Wechselstrom-Verbindung war in den Jahren 2008/2009 der Gründungsanlass für unsere Bürgerinitiative. In diesem Projekt ist für den Abschnitt Lamspringe – Hardegsen ein Planfeststellungsbescheid ergangen, er sei jedoch immer noch nicht rechtskräftig, da 2 von 3 Klagen (u.a. Stadt Einbeck) vom zuständigen Bundesverwaltungsgericht noch nicht abschließend beschieden worden sind. Eine dieser Klagen ist nach den mündlichen Verhandlungen am 03.04.2019 nach einem Vergleich zurückgenommen worden. Guido Franke wusste darüber hinaus zu berichten, dass insgesamt die für die Verhandlungen eingeplante Zeit bei weitem nicht ausgereicht habe, es seien wohl doch recht komplizierte Rechtsfragen zu klären gewesen.
    Der aus Sicht von Delligsen ersehnte Rückbau der 220 kV-Leitung Umspannwerk Godenau - Umspannwerk Hardegsen kann deshalb zeitlich noch nicht näher bestimmt werden. Mit diesem Rückbau sollen Belastungen von Landschaft und Natur durch den Bau der 380 kV-Leitung „ausgeglichen“ werden. Der Rückbau kann jedoch erst nach Inbetriebnahme des Abschnitts B (Umspannwerk Lamspringe – Umspannwerk Hardegsen) erfolgen. Auf dem Gebiet des Fleckens Delligsen kommt die Leitung vom Steinberg und überquert die Maschstraße bei Fa. Chemex, Dr.-Jasper-Straße, Hochstraße, Am Campe sowie die Siedlungsstraße und verläuft dann weiter über die Feldmark und das Karstgebiet östlich vom Hils an Düsterntal, Varrigsen und Ammensen vorbei.

  • SUED.LINK:
    Anschließend ist der Vorsitzende vor allem auf die Veröffentlichung der „vertieften Untersuchungen“ des Netzbetreibers TenneT TSO GmbH mit ihren überraschenden Ergebnissen eingegangen. Im 3. Anlauf zur Planung der Höchstspannungsverbindungen des Sued.Link hat sich nun die ArGe Sued.Link für den westlichen Verlauf des Trassenkorridors (etwa entlang der B3 von Elze über Delligsen bis Einbeck) entschieden (vgl. Nachricht vom 23.02.2019).
    Noch im Herbst 2016, vor Eintritt in die Bundesfachplanung, ist dem östlichen Trassenverlauf der Vorzug gegeben worden. Eine weniger geeignete Streckenführung bezog sich auf die jetzt bevorzugte westliche Trassenkorridorführung.
    Die BI Delligsen hatte hierzu im Rahmen der „vorgezogenen, informellen Bürgerbeteiligung" Stellung genommen:
    www.bi-hilsmulde.de/doku/stellungnahme_suedlink_2016-11_final.pdf.
    Auch der Antrag des Netzbetreibers nach § 6 NABEG bei Eintritt in die Bundesfachplanung bezog sich noch auf den östlichen Trassenkorridorverlauf als Vorzugsvariante. Im Juni 2017 konnten Träger öffentlicher Belange, Bürgerinitiativen sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger im Rahmen von Antragskonferenzen ihre Stellungnahmen und Hinweise zu den vorgeschlagenen Erdkabel-Korridoren bei der Bundesnetzagentur (BNetzA) einbringen. Die Bürgerinitiative hat sich auch an dieser Konferenz in einer 5-seitigen Eingabe mit 11 Anträgen beteiligt: www.bi-hilsmulde.de/doku/antraege_fuer_antragskonferenz_final.pdf.
    Auf Basis der eingegangenen Informationen legte die BNetzA fest, welche Korridore im weiteren Verfahren vom Netzbetreiber vertieft auf ihre Eignung hin untersucht werden sollten. Die Vorhabenträger sind u. a. aufgefordert worden, die Konflikte im Raum gemäß Untersuchungsrahmen zu erfassen. „Engstellen sind auf eine Passierbarkeit hin zu überprüfen, um nur grundsätzlich realisierbare Verläufe im Verfahren weiter zu prüfen“ (BNetzA v. 27.02.2018). Das Ergebnis dieser Untersuchungen, die Unterlagen nach § 8 NABEG, wurden vom Netzbetreiber bei der BNetzA am 22.03.2019 eingereicht.

Anhand einer Tabelle (www.bi-hilsmulde.de/doku/bericht-jhv2019.pdf) nimmt der Vorsitzende weiter zu den wichtigsten Aktionen des letzten Jahres Stellung. Kassenbericht und Ergebnis der Kassenprüfung vervollständigen den Bericht.
Herr Vackier macht als einer der Kassenprüfer schließlich den Vorschlag, die Kassenführerin, sowie den gesamten Vorstand zu entlasten. Diese Entlastung wird einstimmig bei Stimmenthaltung der Vorstandsmitglieder erteilt.
Der Vorstand schlägt der Jahreshauptversammlung die Wiederwahl des Vorstandes für die Jahre 2019 – 2020 vor. Dem stimmt die Versammlung in Blockwahl einstimmig zu.
Als Kassenprüfer werden Eric Grotjahn und Walter Vackier gewählt.
Abschließend richtet der Vorsitzende Heinz-Jürgen Siegel seinen ausdrücklichen Dank für die gute Zusammenarbeit und Unterstützung der Bürgerinitiative an den Bürgermeister, Herrn Dirk Knackstedt, und an die in der Anwesenheit verhinderte Landtagsabgeordnete Frau Sabine Tippelt.

 

 

 

 

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