Termin

Variante Leinetal

Ende der Online-Auslegung:
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Online-Beteliligung

Freitag 06.11.2020, 23:59 Uhr

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NACHRICHTEN
29.08.2020: Erneute Nachbeteiligung [Mehr]
12.08.2020: Online-Nachbeteiligung [Mehr]
31.07.2020: Bericht über die JHV 2020 [Mehr]
27.04.2020: Position zur Alternative Varrigsen [Mehr]
09.03.2020: BNetzA legt vor [Mehr]
06.02.2020: Alternativer Trassenkorridor? [Mehr]
   

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Bericht über die JHV 2020

Nachricht vom 31.07.2020

Zu allen Nachrichten

 

Heinz-Jürgen Siegel begrüßt alle Anwesenden, darunter insbesondere den Bürgermeister des Fleckens Delligsen, Stephan Willudda und Sabine Tippelt, Mitglied des Nieders. Landtages sowie des erweiterten Vorstandes der Bürgerinitiative.
Im Mittelpunkt seines Jahresberichtes standen die Erläuterungen zum Planungsstand der beiden Höchstspannungsleitungen, die das Gebiet des Flecken Delligsen berühren sollen (vgl. auch die Auszüge aus der Präsentation).

  • WAHLE – MECKLAR:
    Die Planung der Dreh-/Wechselstrom-Verbindung mit einer Spannung von 380 000 V (380 kV) war in den Jahren 2008/2009 der Gründungsanlass für unsere Bürgerinitiative. Sie sollte die den Ort Delligsen querende 220 000 V-Verbindung (220 kV) zwischen den Umspannwerken Godenau und Hardegsen ersetzen. Nach mehreren Versuchen, diese Leitung als Freileitung oder als Erdkabel südwestlich um Delligsen herumzuführen, ist die raumordnerische Entscheidung auf eine Variante gefallen, die an Lamspringe vorbeiführt.
    Für den gesamten Verlauf liegen nunmehr rechtskräftige Planfeststellungsbeschlüsse vor. Der Bau der Leitung ist in vollem Gange, auch die Errichtung eines Umspannwerkes bei Lamspringe sowie die Ertüchtigung des Pumpspeicherwerkes Erzhausen. Nach Inbetriebnahme der 380 kV-Verbindung kann die oben erwähnte, Delligsen querende 220 kV-Leitung zurückgebaut werden. Mit diesem Rückbau sollen ein Teil der mit dem Bau der 380 kV-Leitung verbundenen Belastungen von Landschaft und Natur „ausgeglichen“ werden.

  • SUED.LINK:
    Heinz-Jürgen Siegel führte weiter aus, dass die energiepolitische Notwendigkeit für die seit 2014 geplante SUEDLink-Trasse (Brunsbüttel-Großgartach und Wilster – Grafenrheinfeld) vom Gesetzgeber zwar festgestellt worden sei. Aber durch Argumente des DIW, VDE und BUND wird deren Notwendigkeit angezweifelt und höchst umstritten. Allein aus Gründen der Akzeptanz seien die Entscheidungsträger in der BNetzA und die Vorhabenträger daher besonders in der Pflicht, sorgsam mit den Beteiligungsrechten der Bürger*innen umzugehen.
    Besonders unverständlich sei in diesem Zusammenhang, dass von der BNetzA keine Rücksicht genommen wurde auf die Einschränkungen der Beteiligung, die mit den Kontakteinschränkungen zum Schutz vor Neuinfektionen mit dem Corona-Virus verbundenen waren. Wegen der Einwände durch die Bürgermeister Willudda und Beushausen in einem Gespräch mit TenneT wurde der Trassen-Korridor östlich erweitert (Trassen-Korridor-Variante „Varrigsen“ THS 431).
    Leider behebt diese von der BNetzA vorgelegte Variante lediglich einige technische Probleme bei der Verlegung des Höchst-spannungskabels im Dolinengebiet westlich der B3. Die technische Engstelle (Selter bei Doershelf) liegt weiter im Planungskorridor und ist nur durch Untertunnelung zu überwinden. Auch der Umgang mit den Belastungen des Natur- und Artenschutzes im vorgesehenen Trassenkorridor bleibt ebenso unklar wie die Inanspruchnahme der Ausgleichsfläche für die Errichtung der Höchstspannungsverbindung Wahle-Mecklar.
    Technisch neu ist die Entwicklung und der Einsatz von 525 kV-Kabelsträngen, die die vorgesehene Trassenbreite mindern werden. Voraussichtlich wird die BNetzA den Korridor nun Ende 2020 endgültig festlegen.

Anhand einer Tabelle (www.bi-hilsmulde.de/doku/bericht-jhv2020.pdf) nimmt der Vorsitzende weiter Stellung zu den wichtigsten Aktionen des letzten Jahres. Kassenbericht und Ergebnis der Kassenprüfung vervollständigen den Bericht.
Herr Walter Vackier bestätigt die ordnungsgemäße Kassenführung und bittet die Versammlung um Entlastung der Kassenführung.
Bürgermeister Willudda dankt dem Vorsitzenden für die Beratung des Rates und sein anhaltendes Engagement in der Sache; lobt die Arbeit der Bürgerinitiative und stellt den Antrag, den Vorstand 'en bloque’ zu entlasten. Diesem Antrag wird einstimmig entsprochen.

Abschließend richtet der Vorsitzende Heinz-Jürgen Siegel seinen ausdrücklichen Dank für die gute Zusammenarbeit und Unterstützung der Bürgerinitiative an den neuen Bürgermeister, Herrn Stephan Willudda, an die Landtagsabgeordnete Frau Sabine Tippelt und an den Vorstand der Bürgerinitiative.

Präsentation des Vorsitzenden
Tabellarischer Bericht über die Vorstandstätigkeit

 

 

 

 

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